Sitzung 20- Schatten unter den Leuchtern

Artjom verband sechs große Messingleuchter vor dem Schrein von Chauntea mit einer Passage aus dem bereits früher gefundenen versteckten Buch des Händlers. Eine nächtliche Untersuchung und die anschließende Kontrolle durch die Stadtwache enthüllten schwarze Kristalle in allen sechs Leuchtern. Im hastig verlassenen Haus von Jorek fand die Gruppe weitere Kristalle und ein neues Tagebuch des Händlers, das seinen geplanten Mord an Morwen Daggerford während des Festes bestätigte. Jorek blieb verschwunden, die Feier sollte dennoch stattfinden und Pencheska lenkte die Aufmerksamkeit der Gruppe zusätzlich auf Delfens Turm.

Beteiligte Spielercharaktere

Besuchte Orte

Wichtige Ereignisse

  1. Mira räumte das neue Haus weiter auf, Artjom sortierte und katalogisierte die Bücher, Aeon verschloss beschädigte Fenster und größere Öffnungen und Snorri segnete das Haus.
  2. Borick war traurig über den bevorstehenden Auszug der Gruppe aus der Zur Gänsefeder. Das Gasthaus warb bereits mit dem Schild „Heimathaus der Schattenfänger vom Gänsemarkt“, und Borick schenkte der Gruppe ein kleines Fass Wein zur Hauseinweihung.
  3. In einer Gasse entdeckte die Gruppe eine stilisierte Wandzeichnung, die sie gemeinsam vor einem besiegten schwarzen Schattenwesen mit rot glühenden Augen zeigte.
  4. Artjom erkannte sechs mannshohe Messingleuchter vor dem Schrein von Chauntea aus dem bereits bekannten versteckten Buch des Händlers wieder.
  5. Die wiedergefundene Passage beschrieb sechs Messingleuchter, die am Vortag des Festes geliefert, in ihren Hohlräumen befüllt, an den Böden ohne sichtbare Spuren verschlossen und je zu dritt auf beiden Seiten der Bühne aufgestellt werden sollten.
  6. Aeon untersuchte die Leuchter tagsüber unter dem Vorwand seines Interesses als Schmied. Da die Wache ihm das Ankippen eines Leuchters untersagte, konnte er die Unterseiten nicht kontrollieren.
  7. In der Nacht wurden Mira und Thamier unsichtbar zum Festplatz geschickt. Snorri begleitete sie sichtbar mit Abstand, während Aeon und Artjom im Haus zurückblieben.
  8. Mira legte einen Leuchter vorsichtig um, öffnete die mit dickem schwarzem Wachs verschlossene Unterseite und entdeckte mehrere ungefähr handgroße schwarze Kristallstücke.
  9. Bei direkter Berührung eines Kristalls nahm Mira für einen kurzen Augenblick erneut die schwarze Ebene wahr. Danach sicherte sie einen Kristall mithilfe eines Beutels.
  10. Als sich eine Wache näherte, lenkte Thamier sie durch einen Steinwurf gegen eine Laterne ab. Mira stellte den Leuchter wieder auf und versuchte, die Manipulation zu verbergen.
  11. Zurück im Haus untersuchte Artjom den Kristall mit Detect Magic. Er erkannte dieselbe nicht zuordenbare Magie, die er bereits in der Kanalisation wahrgenommen hatte.
  12. Die Gruppe entschied sich gegen eine eigenmächtige Konfrontation mit Jorek und weckte stattdessen die Stadtwache.
  13. Die Hauptfrau der Stadtwache war mit mehreren Wachen in den Sumpf aufgebrochen, weil sich die dortigen Echsenmenschen ungewöhnlich verhielten.
  14. Ein müder und verkatert wirkender Wachmann ließ sich schließlich überzeugen, die Gruppe zum Festplatz zu begleiten.
  15. Bei der offiziellen Untersuchung wurden in allen sechs Leuchtern schwarzes Wachs und mindestens ein bis zwei schwarze Kristallsplitter entdeckt. Die Leuchter selbst waren gewöhnlich und nicht magisch.
  16. Die magische Beraterin der Fürstin, Pencheska, erschien durch eine leuchtende, türartige Öffnung. Mira erkannte sie als die Frau im blauen Kleid wieder, die sie bereits beim Haus des Händlers gesehen hatte.
  17. Pencheska bezeichnete die Kristalle als möglichen magischen Katalysator, der Ebenen durchdringen könnte, erklärte aber, mit dieser speziellen Form nicht vertraut zu sein.
  18. Obwohl die Gruppe auf Lathandria warten wollte, zerstörte Pencheska die zusammengetragenen Kristalle mit Auflösungsmagie. Artjom identifizierte den Zauber als Disintegrate/Auflösung des sechsten Grades.
  19. Mira hatte einen Kristall zurückbehalten und ging selbst zum Tempel des Lathander, da der angekündigte Bote dort nicht eingetroffen war.
  20. Auf dem Weg zum Händlerhaus erklärte Pencheska, sie habe viele Orte und Ebenen bereist. Sie identifizierte das von ihr erwähnte „schlafende Geheimnis“ Daggerfords als den alten, unzugänglichen Turm von Delfen nahe dem Palast.
  21. Pencheska erklärte, Delfen sei seit langer Zeit verschwunden und niemand wisse sicher, ob er tot oder nur an einem anderen Ort sei. Seit seinem Verschwinden habe niemand den Turm betreten können; vermutlich sei dafür der richtige, stark magische Schlüssel nötig.
  22. Die Tür zu Joreks Gebäude stand einen Spalt offen. Im Obergeschoss fand die Gruppe geöffnete und geleerte Schränke und Schubladen, ein von der Wand genommenes Bild, einen dahinterliegenden vollständig geleerten Tresor und einen nur noch leicht warmen Kamin.
  23. Unter einer Bodendiele beim Bett entdeckten Thamier und Artjom einen Hohlraum mit mehreren weiteren schwarzen Kristallen. Unter den Kristallen lag ein kleines Buch.
  24. Artjom nahm das Buch heraus und erkannte es als Tagebuch des Händlers. Es begann mit gewöhnlichen Beschwerden über Handelsgebühren und ging dann unvermittelt in Hass auf Morwen und konkrete Anschlagspläne über.
  25. Das Tagebuch bestätigte, dass Jorek den Tod Morwens während des Festes geplant hatte und dass die großen Leuchter ein zentraler Teil dieses Plans waren.
  26. Nach dem Eintrag über den Anschlag wurden Joreks Einträge immer kruder und gewalttätiger, seine Handschrift krakeliger und spätere Seiten wiederholten immer wieder, dass Morwen sterben müsse.
  27. Das Tagebuch nannte keine Komplizen und erklärte weder die Herkunft noch die Herstellung der Kristalle.
  28. Artjom übergab das Tagebuch des Händlers der Stadtwache als Beweisstück.
  29. Mira berichtete Lathandria von den Kristallen und zeigte ihr das zurückbehaltene Exemplar. Sie beschuldigte Pencheska, hinter den Schattenwesen zu stehen.
  30. Lathandria erklärte, Pencheska schon relativ lange zu kennen. Sie warnte Mira, dass unbelegte öffentliche Anschuldigungen wegen Rufmordes gefährlich werden könnten, erklärte sich aber bereit, die Gruppe zu begleiten.
  31. Der diensthabende Feldwebel übernahm die Ermittlungen bis zur Rückkehr der Hauptfrau. Er wollte die Rede und die Feier nicht absagen, da er die sichtbare Waffe für entschärft hielt.
  32. Aeon widersprach dieser Einschätzung, weil Jorek flüchtig und sein vollständiger Plan weiterhin unbekannt war.
  33. Mira und Lathandria trafen am Ende der Sitzung beim Händlerhaus ein. Die weitere Durchsuchung des Gebäudes wurde auf die nächste Sitzung verschoben.
  34. Die schwarzen Kristalle – Die Kristalle wurden in allen sechs Leuchtern und in Joreks Bodenversteck gefunden; ihre Magie entspricht der früheren Spur aus der Kanalisation.
  35. Das Geheimnis von Delfens Turm – Pencheska erklärte, dass der Turm seit Delfens Verschwinden nicht betreten werden konnte und vermutlich nur mit dem richtigen Schlüssel geöffnet werden kann.
  36. Schwarzer Kristall
  37. Tagebuch des Händlers

Begegnungen mit NSCs

  • Borick – Gab der Gruppe Wein zur Hauseinweihung und vermarktete die Zur Gänsefeder als Heimathaus der Schattenfänger.
  • Pencheska – Erschien als magische Beraterin der Fürstin, untersuchte und zerstörte die Kristalle, begleitete die Durchsuchung und erzählte von Delfens Turm.
  • Lathandria – Wurde von Mira selbst im Tempel verständigt, sah den zurückbehaltenen Kristall und begleitete Mira zum Händlerhaus.
  • Jorek – War nicht mehr in seinem Haus; sein Tagebuch bestätigte seinen geplanten Mordanschlag auf Morwen.

Neue Erkenntnisse

  • Jorek plante, Morwen während des Festes zu töten.
  • Die großen Leuchter waren Teil von Joreks Anschlagsplan.
  • Alle sechs Leuchter enthielten unter schwarzem Wachs mindestens ein bis zwei schwarze Kristallsplitter.
  • Die Leuchter selbst waren nicht magisch.
  • Der zurückbehaltene Kristall zeigte dieselbe nicht zuordenbare Magie wie die frühere Erscheinung in der Kanalisation.
  • Unter Joreks Bett befanden sich weitere Kristalle und das Tagebuch des Händlers.
  • Das Tagebuch wurde gelesen und anschließend der Stadtwache übergeben.
  • Das Tagebuch nannte keine Komplizen und erklärte die Herkunft der Kristalle nicht.
  • Delfens Turm ist seit seinem Verschwinden unzugänglich.

Behauptung: Pencheska erklärte, die Kristalle könnten als magischer Katalysator dienen und möglicherweise Ebenen durchdringen. Behauptung: Pencheska erklärte, sie sei eine enge Freundin des früheren Herzogs gewesen, nach dessen Tod zurückgekehrt und diene nun seiner Schwester. Behauptung: Pencheska erklärte, für den Zugang zu Delfens Turm sei vermutlich der richtige, stark magische Schlüssel erforderlich. Behauptung: Lathandria erklärte, Pencheska bereits relativ lange zu kennen. Vermutung: Pencheska könnte eine ungeklärte Verbindung zu Jorek und den Schattenwesen besitzen. Vermutung: Joreks plötzliche Radikalisierung könnte durch einen bislang unbekannten äußeren Einfluss begünstigt worden sein.

Quests

Neue Quests

  • Jorek finden – Den verschwundenen Händler aufspüren und mögliche Helfer oder Auftraggeber ermitteln.
  • Anschlag auf Morwen Daggerford – Den vollständigen Anschlagsplan aufklären und mögliche weitere Gefahren für die Feier verhindern.

Fortschritte

Abgeschlossene Quests

Gefundene Gegenstände und Dokumente

Entscheidungen der Gruppe

  • Die Gruppe untersuchte die Leuchter zunächst offen und kehrte nach dem gescheiterten Versuch nachts zurück.
  • Mira und Thamier führten die unsichtbare Untersuchung durch, während Snorri mit Abstand Unterstützung leistete.
  • Mira sicherte einen Kristall und stellte den untersuchten Leuchter anschließend möglichst unauffällig wieder her.
  • Die Gruppe konfrontierte Jorek nicht eigenmächtig, sondern schaltete die Stadtwache ein.
  • Die Gruppe forderte zusätzlich zu Pencheska auch Lathandria als priesterlichen Beistand an.
  • Artjom übergab Joreks Tagebuch als Beweisstück an die Stadtwache.
  • Die Gruppe überließ die offiziellen Ermittlungen zunächst der Stadtwache, wollte während der Feier jedoch wachsam bleiben.

Offene Fragen

  • Wie sollten die Kristalle in den Leuchtern genau ausgelöst werden?
  • Wo befindet sich Jorek?
  • Handelte Jorek allein oder im Auftrag anderer?
  • Wer stellte Jorek die Kristalle zur Verfügung?
  • Warum radikalisierte sich Jorek innerhalb des Tagebuchs so schnell?
  • Welche tatsächliche Verbindung besteht zwischen Pencheska und Jorek?
  • Wer besitzt nach dem Gespräch im Tempel Miras zurückbehaltenen Kristall?
  • Was geschah mit den Kristallen aus Joreks Bodenversteck?
  • Gibt es weitere Bestandteile des Anschlagsplans?
  • Was geschieht bei den Echsenmenschen im Sumpf?
  • Welche Geheimnisse befinden sich in Delfens Turm und wo ist der passende Schlüssel?
  • Ist die Gefahr für die bevorstehende Feier vollständig beseitigt?